Ein Amsterdam Wochenende lässt sich gut planen, denn die Innenstadt ist kompakt. Mit diesen Tipps erlebst du mehr als die überfüllten Hauptstraßen.
Tag 1: Grachten und Jordaan
Beginne am Morgen im Grachtengürtel, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Das Viertel Jordaan mit seinen kleinen Läden und Cafés ist ideal zum Bummeln. Am Nachmittag lohnt eine Bootsfahrt, kleine offene Boote sind schöner als die großen Glasboote.
Tag 2: Museen und De Pijp
Das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum gehören zu den wichtigsten Museen Europas. Tickets buchst du am besten online mit Zeitfenster. Für das Anne Frank Haus sind Tickets nur online und oft Wochen im Voraus erhältlich. Danach geht es ins Viertel De Pijp mit dem Albert-Cuyp-Markt.
Unterwegs
Zu Fuß und mit der Tram kommst du überall hin. Wer Rad fährt, sollte sicher im Stadtverkehr sein, denn die Radwege sind voll und schnell.
Übernachten
Hotels im Zentrum sind teuer. Viertel wie Oost oder Noord sind günstiger und gut angebunden. Noord erreichst du mit der kostenlosen Fähre hinter dem Hauptbahnhof.
Essen und Märkte
Probiere frische Stroopwafels auf dem Albert-Cuyp-Markt, indonesische Reistafel als Erbe der Kolonialgeschichte oder Bitterballen in einer klassischen braunen Kneipe. Die Foodhallen in Oud-West bieten viele Stände unter einem Dach.
Tipp: In vielen Museen und Restaurants zahlst du bevorzugt oder ausschließlich mit Karte. Bargeld brauchst du in Amsterdam kaum.
Unser Fazit
Zwei Tage in Amsterdam reichen für Grachten, ein großes Museum und ein Viertel abseits der Hauptstraßen. Buche Museumstickets früh und nimm dir Zeit für einen Kaffee am Wasser. Wer länger bleibt, ergänzt einen Ausflug nach Haarlem oder an die Küste.
