Die Kanaren im Winter sind für viele das nächstgelegene Ziel mit verlässlicher Sonne. Doch die Inseln unterscheiden sich stark. Hier ein Überblick, damit du die passende findest.
Teneriffa: Vielfalt
Teneriffa bietet fast alles: Strände im Süden, grüne Wälder im Norden und den Teide als höchsten Berg Spaniens. Der Süden ist meist sonniger, der Norden grüner und etwas kühler. Ideal, wenn du Baden und Wandern verbinden willst.
Fuerteventura: Strände und Wind
Fuerteventura ist die Insel der langen Sandstrände und Dünen. Der beständige Wind macht sie zum Revier für Surfer und Kiter. Wer vor allem Strand sucht, ist hier richtig.
Lanzarote: Vulkanlandschaft
Lanzarote wirkt mit seinen schwarzen Lavafeldern wie ein anderer Planet. Die Architektur von César Manrique prägt die Insel. Gut für Rundfahrten mit dem Mietwagen und ruhige Badebuchten.
La Palma und La Gomera: Natur pur
Auf den kleineren Westinseln stehen Wanderungen im Mittelpunkt. Lorbeerwälder, Schluchten und klare Nächte machen sie zum Ziel für Naturfans. Große Hotelanlagen findest du hier kaum.
Gran Canaria: ein kleiner Kontinent
Gran Canaria verbindet die Dünen von Maspalomas mit Bergdörfern und der lebendigen Hauptstadt Las Palmas. Gut für alle, die Abwechslung lieben.
Wie warm ist es?
Tagsüber liegen die Temperaturen im Winter meist im angenehmen Bereich um die 20 Grad, das Meer ist frisch. In höheren Lagen kann es deutlich kälter sein. Pack eine Jacke für Abende und Bergtouren ein.
Anreise und Inselhopping
Direktflüge gibt es von vielen deutschen Flughäfen auf alle großen Inseln. Zwischen den Inseln verkehren Fähren und kleine Flugzeuge. Wer zwei Inseln kombinieren möchte, wählt am besten Nachbarinseln, etwa Teneriffa und La Gomera oder Lanzarote und Fuerteventura.
Unser Fazit
Für Strandurlaub passt Fuerteventura, für Abwechslung Teneriffa oder Gran Canaria, für Ruhe und Wandern La Palma oder La Gomera. Buche für die Weihnachtszeit früh, dann sind Flüge und Unterkünfte am knappsten.
