Die Mallorca Buchten, auf Mallorquinisch Calas, gehören zu den schönsten Badestellen im Mittelmeer. Viele sind im Hochsommer überfüllt. Mit der richtigen Uhrzeit und etwas Fußweg findest du dennoch ruhige Plätze.
Der Südosten
Zwischen Cala d'Or und Cala Figuera reihen sich kleine Buchten mit klarem Wasser. Der Naturpark Mondragó bietet zwei schöne Calas mit Pinienwald im Hintergrund. Frühes Kommen sichert einen Parkplatz.
Der Norden
Rund um Pollença und Alcúdia ist das Wasser oft besonders flach. Die Cala Sant Vicenç liegt vor einer beeindruckenden Felskulisse. Abgelegene Buchten an der Halbinsel Formentor erreichst du im Sommer teils nur eingeschränkt mit dem Auto, prüfe die aktuellen Regelungen.
Die Serra de Tramuntana
An der Nordwestküste fallen die Berge steil ins Meer ab. Hier gibt es eher Kies- und Felsbuchten, ideal zum Schnorcheln. Sa Calobra ist spektakulär, aber tagsüber sehr voll.
Tipps für ruhige Badetage
Komm vor 10 Uhr oder ab dem späten Nachmittag.
Badeschuhe helfen bei felsigen Einstiegen.
Nimm genug Wasser mit, nicht jede Bucht hat einen Kiosk.
Lass keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen.
Beste Reisezeit
Mai, Juni und September bieten warmes Wasser und deutlich weniger Gedränge als Juli und August.
Schnorcheln und Wassersport
In vielen Calas lohnt sich die Schnorchelbrille, entlang der Felsen siehst du Fische und Seegraswiesen. Kajak- und SUP-Verleihe gibt es in den größeren Orten.
Unser Fazit
Die schönsten Buchten erlebst du nicht zur Mittagszeit, sondern am Morgen und am Abend. Mit einem Mietwagen und einer Kombination aus bekannten und kleinen Calas wird der Badeurlaub auf Mallorca abwechslungsreich und entspannt. Respektiere Naturschutzregeln und nimm deinen Müll wieder mit.
