Lissabon in 3 Tagen ist ideal für ein langes Wochenende. Die Stadt ist hügelig, aber kompakt, und viele Viertel lassen sich zu Fuß verbinden. Mit dieser Route siehst du die Klassiker und hast trotzdem Zeit für Kaffee in der Sonne.
Tag 1: Alfama und Baixa
Starte früh in der Alfama, bevor die Tagesgäste kommen. Die engen Gassen führen hinauf zum Castelo de São Jorge und zum Miradouro de Santa Luzia, einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Am Nachmittag geht es hinunter in die Baixa mit ihren geraden Straßen und zur Praça do Comércio direkt am Tejo.
Tag 2: Belém und LX Factory
Mit der Straßenbahn oder dem Bus fährst du nach Belém. Hier stehen das Hieronymus-Kloster und der Torre de Belém. Die berühmten Pastéis de Belém gibt es gleich nebenan, die Schlange bewegt sich meist schneller, als sie aussieht. Auf dem Rückweg lohnt ein Stopp in der LX Factory, einem alten Fabrikgelände mit Buchladen, Cafés und kleinen Läden.
Tag 3: Bairro Alto und Príncipe Real
Der dritte Tag gehört den Vierteln oberhalb des Zentrums. Príncipe Real ist ruhig, grün und voller Concept Stores. Am Abend wird das Bairro Alto lebendig. Wer Fado hören möchte, reserviert vorher einen Tisch in einem kleinen Lokal in der Alfama oder Mouraria.
Praktische Tipps
Die Tram 28 ist voll und bei Taschendieben beliebt. Früh morgens fahren ist entspannter.
Bequeme Schuhe mit gutem Profil sind wichtig, das Kopfsteinpflaster ist glatt.
Eine aufladbare Nahverkehrskarte spart Zeit an den Automaten.
Unser Fazit
Lissabon lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Frühling und Herbst ist es angenehm warm und weniger voll als im Hochsommer. Wer mehr Zeit hat, ergänzt einen Tagesausflug nach Sintra mit seinen Palästen in den Bergen oder an die Strände von Cascais.
