Ein Krakau Wochenende bietet viel Geschichte zu fairen Preisen. Die Altstadt hat den Krieg weitgehend unbeschädigt überstanden und gehört zum UNESCO-Welterbe.
Tag 1: Altstadt und Wawel
Der Hauptmarkt Rynek Główny ist einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas. In der Mitte stehen die Tuchhallen, daneben die Marienkirche. Zur vollen Stunde erklingt vom Turm das Trompetensignal. Danach geht es zum Wawel mit Königsschloss und Kathedrale.
Tag 2: Kazimierz
Das ehemals jüdische Viertel Kazimierz ist heute lebendig mit Cafés, Galerien und Bars. Synagogen und Museen erzählen die Geschichte. Auf der anderen Seite der Weichsel liegt die Fabrik von Oskar Schindler, heute ein Museum über die Besatzungszeit.
Gedenkstätte
Viele Besucher verbinden den Aufenthalt mit einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Plane dafür einen ganzen Tag ein und buche die Tickets frühzeitig online.
Essen und Budget
Pierogi, Zapiekanka und Suppen in einfachen Milchbars sind günstig und lecker. Gezahlt wird in Złoty, Kartenzahlung ist weit verbreitet.
Unterkunft
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zwischen Altstadt und Kazimierz. Wohnst du in einem dieser Viertel, erreichst du alles zu Fuß. Apartments mit Küche sind in Krakau verbreitet und für Familien oder kleine Gruppen eine günstige Option. Achte bei Unterkünften in Kazimierz auf die Lage, nachts kann es dort laut sein.
Tipp: Vom Flughafen Krakau fährt ein Zug direkt zum Hauptbahnhof am Rand der Altstadt.
Unser Fazit
Krakau verbindet eine schöne Altstadt mit bewegender Geschichte und niedrigen Preisen. Plane zwei bis drei Tage ein und nimm dir Zeit für Kazimierz am Abend. Wer im Advent reist, erlebt den Markt auf dem Rynek besonders stimmungsvoll.
