Ein Porto Wochenende verbindet Altstadtcharme mit guter Küche. Die Stadt ist hügelig und kleiner als Lissabon, das macht sie ideal für zwei Tage.
Tag 1: Ribeira und Brücke
Das Viertel Ribeira am Douro gehört zum UNESCO-Welterbe. Laufe über die obere Ebene der Brücke Dom Luís I. hinüber nach Vila Nova de Gaia, der Blick auf die Stadt ist großartig. Dort liegen die Portweinkeller, viele bieten Führungen mit Verkostung an.
Tag 2: Azulejos und Aussichtspunkte
Der Bahnhof São Bento ist berühmt für seine Fliesenbilder. Die Kirche Igreja do Carmo zeigt eine der schönsten Azulejo-Fassaden der Stadt. Der Torre dos Clérigos bietet einen Rundblick über die Dächer. Am Nachmittag geht es mit der Tram ans Meer nach Foz do Douro.
Essen
Probiere eine Francesinha, ein kräftiges Sandwich mit Soße, oder frischen Fisch in einem einfachen Lokal. Mittagsmenüs sind oft besonders günstig.
Praktisch
Gute Schuhe sind Pflicht, die Straßen sind steil. Vom Flughafen fährt die Metro direkt ins Zentrum.
Abstecher an die Küste
Matosinhos nördlich von Porto ist bekannt für seine Fischrestaurants, in denen der Fang direkt auf dem Grill landet. Der Strand eignet sich für einen Spaziergang oder Surfstunden. Mit der Metro bist du schnell dort und wieder zurück im Zentrum.
Tipp: Die historische Straßenbahnlinie 1 fährt am Douro entlang bis an die Mündung. Die Fahrt ist eine schöne Alternative zur Metro und zeigt die Stadt von der Flussseite.
Unser Fazit
Porto ist kompakt, charmant und kulinarisch spannend. Zwei Tage reichen für die Altstadt, die Portweinkeller und einen Ausflug ans Meer. Wer mehr Zeit hat, ergänzt eine Tagestour ins Douro-Tal mit seinen Weinterrassen.
